Doppelte Schokoladenkekse
Ein süßer Klassiker

Seit ein paar Tagen sind Thomas und ich von unserem Sommer-Retreat zurück und es war wie immer großartig. Unsere Retreats sind etwas ganz besonderes für mich, denn sie erinnern mich daran, was wirklich wichtig ist im Leben: mit lieben Menschen zusammen sein, lange Unterhaltungen führen, die Zeit vergessen, schwimmen, in der Natur sein, lachen, tanzen, albern sein, Schafe streicheln, auf den Markt gehen, kochen, gut essen, genießen, den Körper pflegen, Yoga machen, meditieren, die Seele atmen lassen. All diese Dinge zusammen genommen erzeugen einen angenehm fließenden Zustand, der ganz viel Energie gibt. Während dieser Tage dachte ich bei mir, dass ein gesundes Leben einem Tanz ähnelt. Zuerst muss man ein paar Grundschritte und Regeln lernen, aber dann sollte man, um ein wirklich guter Tänzer zu werden, nicht versteifen und die immer gleichen Schritte im selben Rhythmus wiederholen, sondern hingebungsvoll und mit Liebe improvisieren. Jeder Tag im Leben ist anders, deshalb verändert sich auch unser Tanz- und Lebens-Rhythmus nicht nur täglich sondern sogar stündlich und minütlich. Da hilft nur, genauer hinzuhören und feiner wahrzunehmen, was Seele und Körper gerade brauchen. Mit der Zeit entwickelt sich dann ein ganz persönlicher und lustvoller Freestyle, der genau richtig für uns ist. Und wenn man mal aus dem Takt kommt oder gar hinfällt, dann richtet man sich wieder auf, streicht sich das Haar aus der Stirn und macht weiter, als wäre nichts gewesen.

 

Meine Schokoladenkekse, die ich Dir heute vorstelle, sind der Standard unter den Tänzen, denn klassischer geht es eigentlich nicht. Zwei Schokoladensorten in einem Schokoladenteig vereint – einfach und lecker. An einem dekadenten Tag könnte dir die Idee kommen, diese Kekse mit Eiscreme zu essen. Aus Erfahrung kann ich berichten: tolle Idee! Let’s dance!

 

 

Doppelte Schokoladenkekse

 
Zutaten für ca. 18 Stück:

 

  • 200 g Dinkelmehl, Type 1050
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • 30 g rohes Kakaopulver, ungesüßt
  • 3/4 TL Salz
  • 180 g Kokosöl, Zimmertemperatur
  • 150 ml Ahornsirup, Grad A
  • 1 TL Espressopulver
  • 40 g Bio-Zartbitterschokolade, in grobe Stücke gehackt
  • 40 g weiße Bioschokolade (bei Bedarf vegan), in grobe Stücke gehackt
 
 
Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
 
 
Alle Zutaten außer der Schokolade zu einem glatten Teig vermischen. Die gehackte Schokolade untermischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, esslöffelgroße Portionen des Teigs entnehmen, auf das Blech setzen und flach andrücken.
 
 
Die Kekse ca. 12 Minuten backen. 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig abkühlen lassen. 
 
 
Bei Bedarf mit Eiscreme servieren oder 2 Kekse mit Eis füllen … und ganz schnell essen, da es sonst tropft. 
 
 
Zeitaufwand: 
15 Minuten Zubereitung und 12 Minuten Backzeit

 

 

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22. Juni 2018

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9 Kommentare zu “Doppelte Schokoladenkekse
  1. Kerstin Stamm sagt:

    Guten Morgen, Ihr Zwei!

    Cooool, genau auf die hatte ich die ganze Woche Heißhunger – die waren auch echt lecker!

    Danke nochmal für die schöne Zeit bei und mit Euch!

    Bei mir wellcuisint es wieder an allen Ecken und Enden… zwischendrin noch nicht ganz im Hier-und-Jetzt angekommen, oft völlig überfahren und empört darüber das der Alltag so brutal zuschlägt, aber meine Lust zu Kochen und zu Genießen ist wieder da!… und das Laisser-faire übertrumpft dann doch noch alles!

    So jetzt gehe ich einkaufen 😂 und hole mir alles für die Kekse! Mal sehen ob es die heute noch in den Ofen schaffen, oder ob es beim Aprikosencurry bleibt!

    In diesem Sinne frostig kalte Grüße zu Euch nach Mallorca

    Kerstin

    • Stefanie Reeb sagt:

      Liebe Kerstin,

      Wie schön, von Dir zu hören! Wir vermissen Euch! Ja, ich verteidige die schön entspannte Stimmung unseres Retreats auch wild entschlossen gegenüber dem Alltag diese Woche 😉. Dieses Wochenende verbringen wir kurzentschlossen am Meer und lassen die Seeele noch ein bisschen baumeln. Lasst es Euch gut gehen, Ihr Lieben, Thommi und ich senden Euch viele Grüße!

      ❤️ Stefanie

  2. Christiane sagt:

    Liebe Stefanie, liebe Kerstin,

    Stefanie, danke, dass du ausgerechnet jetzt das Rezept zu diesen Keksen mit uns teilst: ich brauche es dringender denn je! Der Start in den Alltag nach unserem Retreat war „bloody“. Und ich bin noch immer irgendwo zwischen der Osa Major und Mannheim. Nun ja… wir haben so viel Wertvolles in den Tagen erlebt, erfahren und gespürt. Das alles habe ich in meinem Koffer „gepackt“ und zehre davon in vollen Zügen.

    Kerstin: du sprichst mir aus dem Herzen – danke! Und ja – das Aprikosencurry hilft wirklich! Yummy!

    Schokoliebende Grüße
    Christiane

    • Stefanie Reeb sagt:

      Liebe Christiane,

      wie schön, von Dir zu lesen! Ja, der Kontrast zwischen der schönen Energie während des Retreats und dem manchmal „bloody“ Alltag kann ganz schön krass sein. Ging mir manchmal auch schon so. Ich hoffe, das Knabbern an einem der Kekse versüßt den Übergang ein bisschen ;–).

      Ich sende Dir ganz liebe Grüße und drück Dich fest
      Stefanie

  3. Barbara sagt:

    Liebe Stefanie, na, die musste ich natürlich sofort und umgehend backen! Da ich keine weiße Schokolade im Haus hatte, hab ich eben noch fix die weiße Schokolade aus Süß & Gesund Weihnachten gemacht. Ah, ich nutze als Zartbitter Schokolade neuerdings 100% Schokolade von meiner Lieblings-Confiserie. Statt Espressopulver habe ich Maca Pulver verwendet. Ich habe Dinkelmehl benutzt, aber möchte das nächste Mal deine glutenfreie Mischung ausprobieren. Jetzt ist die gesamte Köstlichkeit im Ofen und gibt mir morgen ein prima Samstags-Frühstück (Sonntag gibts gebackenes Beeren Porridge).
    Sehr schön, was du über die Energie eures Retreats schreibst. Und mit der Tanz-Analogie kann ich gerade sehr viel anfangen: wir sollten alle mehr tanzen im Leben. Habe gestern mit meiner Krankengymnastin zu Psychokiller von den Talking Heads getanzt. Ich muss noch immer schmunzeln, wenn ich daran denke.
    Ganz herzliche Grüße, deine Barbara

    • Barbara sagt:

      Hmmmmmm, lecker! Ich tippe vor laufender Kamera mit etwas schokoladeverschmierten Fingern…. Die selbstgemachte weiße Schokolade schmilzt schneller, deswegen sind die Kekse optisch etwas verlaufen, aber geschmacklich topppppppppppppp, hmmmmmmmmmmmm

      • Stefanie Reeb sagt:

        Liebe Barbara,

        Schön, dass Dir die Kekse schmecken! Ja, die selbstgemachte weiße Schokolade verliert beim Backen etwas die Form 😉.

        Hab ein schönes Wochenende!
        Stefanie

  4. Barbara sagt:

    Liebe Stefanie,
    heute habe ich diese traumhaften Schoko-Kekse mit deiner glutenfreien Mischung (ob die auch mit den November-Cookies funktioniert?) gebacken und mit gekaufter veganer Schokolade. die Kekse unheimlich in die Breite gegangen und trotz Abkühlen sehr krümelig, ich kann sie praktisch aus der Dose löffeln. Sind 180gr Kokosfett zu viel für die glutenfreie Option?
    Geschmacklich tut das alles keinen Abbruch, sind derartig köstlich, die verschwinden ganz unauffällig einfach so nebenbei.
    Und glutenfreie bekommt mir auch sehr gut. DIe Mischung schmeckt auch ganz großartig.
    Herzlichst, deine Barbara

    • Stefanie Reeb sagt:

      Liebe Barbara,

      vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich werde das jetzt auch noch mal ausprobieren mit der glutenfreien Mehlmischung. Ich habe sie in letzter Zeit mit ganz vielen Keksrezepten getestet und sie hat immer super funktioniert. Mit diesen Keksen habe ich es dann aber ehrlich gesagt nicht mehr getestet. Vielleicht liegt es wirklich an dem höheren Fettanteil (wegen des Kakaos, sonst werden die Kekse etwas zu trocken). Ich probiere es und melde mich dann noch mal!

      Liebe Grüße
      Stefanie

hierbin ich

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